Stiftungen

Die Gründung einer Stiftung kann aus verschiedenen Motivationen herrühren.

Die Gründung einer Stiftung kann aus verschiedenen Motivationen herrühren.

Dankbarkeit oder einfach der Wille mit persönlichem Engagement einen positiven Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten, können solche Motivationen sein. Sie möchten Ihr Vermögen nicht an bestimmte Personen vererben, sondern sicher sein, dass es für bestimmte Zwecke eingesetzt wird, dann ist eine Stiftung ein probates Mittel. Durch eine erfolgreiche Stiftung kann Ihr Name die Jahrhunderte überdauern. Die Stiftungserrichtung gewinnt in Deutschland zunehmend an Popularität. Laut einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen sind in der Bundesrepublik mehr als 20.000 rechtsfähige Stiftungen registriert. 95 % dieser Stiftungen verfolgen gemeinnützige Ziele im Sinne des §§ 51 ff. der Abgabeordnung. Der Staat fördert die Intention,  sich gemeinnützig engagieren zu wollen, durch diverse steuerliche Privilegien.

Viele Bundesbürger sehen darin eine wunderbare Möglichkeit nicht nur Gutes zu tun, sondern auch sein Lebenswerk zu erhalten.

Für manch andere erscheint die Gründung einer eigenen Stiftung zu bürokratisch, sie möchten aber dennoch ihren finanziellen Beitrag leisten. Hierbei bieten sich die Formen der Zustiftung oder des Stiftungsfonds an.

Um dem Stifterwillen dauerhaft zu entsprechen und keine Überraschungen zu erleben, müssen im Vorfeld eine Reihe von wichtigen und wohlüberlegten Kriterien beachtet werden. Angefangen vom eigentlichen Stiftungsgeschäft bis hin zur Anerkennung der Rechtsfähigkeit müssen vorab viele Details mit fachkundigen Beratern erörtert werden.

Weitere wichtige Punkte sind die Festlegung des Stiftungsvermögens (Erstausstattung), die Rechtsformwahl der Stiftung, steuerliche Behandlung, Zeitpunkt der Errichtung und Entwurf einer klaren und rechtskonformen Satzung.

 

Einen „richtigen“ Zeitpunkt für die Stiftungsgründung gibt es zwar nicht. Aus unserer Sicht bietet sich die Gründung der Stiftung zu Lebzeiten aber immer an. So hat der Stifter zum einen Zeit, um sich selbst mit der Institution „Stiftung“ auseinanderzusetzen und zum anderen sein Lebenswerk mit Engagement und Leidenschaft zu füllen. Bei der Überlegung über das anfängliche Stiftungsvermögen, sollte der Stifter bedenken, dass er finanziell nach Abzug des Stiftungskapitals abgesichert sein sollte. Denn dieses Vermögen ist für den persönlichen Bedarf des Stifters, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr verfügbar. Daher empfiehlt es sich zunächst eine Vermögensmasse zu wählen, auf die der Stifter nicht angewiesen ist. Eine spätere Zustiftung – auch von Todes wegen – ist jederzeit möglich.

Wir beraten Sie gern ausführlich zu diesem Thema und begleiten Sie vom ersten Schritt bis zur Anerkennung der Rechtsfähigkeit durch die Stiftungsaufsicht.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

Wir beraten Sie gern ausführlich zu diesem Thema und begleiten Sie vom ersten Schritt bis zur Anerkennung der Rechtsfähigkeit durch die Stiftungsaufsicht.

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